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1.000 Jahre Manrode Festwochenende 28. – 30. August 2009 Drucken E-Mail

 

Am 24.03.201000-Jahre-Manrode-065605 wurde ein Festausschuss gegründet, um die 1.000-Jahrfeier im Jahre 2009 vorzubereiten.

Dieser befasste sich mit den Planungen für das Festwochenende und traf sich in regelmäßigen Abständen.

Es wurden mehrere Veranstaltungen geplant und durchgeführt.

 

Im August feierte der ganze Ort bei optimalen Wetter „1.000 Jahre Manrode“. Die Schirmherrschaft für dieses Fest übernahm Landrat Hubertus Backhaus.

Am Mittwoch wurde die obere Trendelburger Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt und die einzelnen Gruppen begannen mit den Aufbauarbeiten. Das ganze Dorf wurde mit Sonnenblumen geschmückt. Hierfür wurden bereits im Frühjahr Sonnenblumensamen an alle Haushalte verteilt.

Wappen Manrode 1000 Jahr Feier

Am 28. August begannen die Feierlichkeiten um 18.00 Uhr mit einem Festhochamt in der Kirche, zelebriert von Weihbischof Manfred Grothe. Anschließend wurde in der Halle gefeiert. Viele Ehrengäste kamen nicht mit leeren Händen.

Am Samstag und Sonntag herrschte großes Markttreiben mit insgesamt über 30 Ständen in alten Gewändern.

Ca. 3.000 Besucher kamen von nah und fern. Ereignisse der letzten 10 Jahrhunderte wurden von einzelnen Gruppen ausgearbeitet und in den jeweiligen Ständen dargestellt.  Dort wurde u. a. über unseren Schutzpatron Johannes Nepomuk, Martin Luther, aber auch über die hier üblichen Hexenverbrennungen und über das Klosterleben berichtet. Ferner konnte man den Marktfrauen bei  ihrer Arbeit zusehen, die sich ebenfalls um die verwundeten Soldaten im 30-jährigen Krieg kümmerten.

Die Schusterwerkstatt von Manrode wurde detailgetreu dargestellt. Auch dem Schreiner und Schmied konnte man bei ihren Arbeiten zusehen. Alte Landmaschinen wurden vorgeführt und die Hausfrauenarbeit wie vor 100 Jahren wurden vorgestellt.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. So drehte sich an beiden Tagen ein Spanferkel über dem Feuer,  über dem Lagerfeuer brodelte im Schwenktopf die Kartoffelsuppe und aus dem Brotbackofen kam ofenfrisches Brot. Aber auch Räuberkartoffeln, Mettwürste,  geräucherte Forellen,  Reibeplätzchen, Crepes, Waffeln, Liköre, Marmelade und Kochkäse, Honig und Met fanden reichlich Absatz. Alles wurde natürlich selbst hergestellt.

Auf der Veranstaltungsbühne sorgten der Spielsmannszug Manrode und die Blaskapelle Haarbrück für Unterhaltung. Eine Line-Dance-Vorführung wurde ebenfalls dargeboten. Ein Zauberer und ein „Theater für Kinder“ unterhielten die jüngsten Gäste. Großen Anklang fand auch die Brautmodenschau, bei der Brautkleider von 1909 bis 2009 vorgeführt wurden. Die meisten Brautkleider wurden bei „Manroder Hochzeiten“ getragen. In einem Sketch erzählten zwei Frauen vom Lande in einem Wartezimmer von ihren Wehwehchen und tratschten dabei auch über den Bürgermeister und Ortsvorsteher. In einem anderen Sketch  wurde den Gästen verdeutlicht, wie Manrode zu seinem Namen kam. Eine Familie war auf der Suche nach einem Heim. Da allen die Umgebung um den Hohen Berg und Deiselberg gefiel, gab die Frau ihrem Mann ein Beil und rief: „Mann rode!“

Obwohl alle Mitwirkenden am Sonntagabend total erschöpft waren, traf man sich abends noch zum Ausklang in der Halle. Trotz der ganzen Vorbereitungen und Feierlichkeiten kamen Montagmorgen alle und räumten  auf. Kurz nach Mittag war alles  wieder sauber.

Dieses großes Fest haben die Manroder  mit Bravour gemeistert. Letztendlich waren alle total begeistert und auch von außerhalb bekam man nur gute Kritiken.