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Das Wetter in Borgentreich
 
 


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Ein Auszug aus der Manroder Dorfchronik die von 1800 bis 1933 mit Unterbrechungen geführt wurde, andere Eintragungen stammen aus Überlieferungen und dem Manroder Buch zum 100-jährigen Bestehen der Manroder Kirche:


1337 - 1899

1337 frühester Beleg über eine Kirche in Manrode

1600 – 1700 erste Erwähnung einer Lehrerin in Manrode

um 1750 Bau der Manrode Kapelle

1796 großer Brand in Manrode

Im Jahre 1800 stand die Manroder Gemeinde unter der Regierung des Hochwürdigsten Bischofs Franz Egon zu Paderborn. Die Gemeinde gehörte zu dem
Freyherrlich von Spiegelschen Patrimonalgericht zu Roesebeck, welches die Civil- als auch die Comunal-Jurisdici ausübte.

1803 In diesem Jahr trat die königlich preußische Regierung ein. Die bischöfliche Regierung wird aufgehoben, die von Spiegelschen
Patrimonalgerichtsarbeit bleibt jedoch bestehen.
großer Brand in Manrode

1804 Das Gemeindeschulhaus wurde gebaut.

1806 In diesem Jahr kamen die Franzosen und lieferten in Deutschland mehrere Bataillen gegen Preußen. Auch die Manroder mussten unentgeltliche
Kriegsabgaben leisten. Die Einwohner mussten viele Kriegsfuhren leisten, auf welchen einige
von denselben Pferde, Wagen und Geschirre verloren haben.

1807 Das Königreich Westfalen wird gegründet. Prinz Hieronimus – aus Napoleons Familie – wird König mit Residenz in Kassel. Die bestehenden
deutschen Local- und sonstigen Gesetze werden aufgehoben. Für den hiesigen Raum wurde ein Friedensgericht zu Corbecke niedergesetzt.

1808 Steuern werden eingeführt.
Ferner wird das katholische Gesangbuch von Joseph Tillmann, Pfarrer zu Erkeln eingeführt.
Das Wohnhaus des Wilhelm Lücken brennt ab.

1811 Meinolph Drolshagen aus Helmern wird Schullehrer.

1812 Manrode muss Kriegssteuern zahlen.
In der Nacht vom 07. auf den 08.Dezember brach dem Johann Rosen die .........durch, worauf der das nötige Futter für das Vieh hatte. Darunter in der Kammer schliefen 2 Kinder des Johann Rosen. Der älteste Sohn von 18 Jahren und die jüngste Tochter von 6 Jahren, welche unter der eingestürzten ............. des Futters begraben wurden.

1813 Die westphälische Regierung hört gänzlich auf und die königlich preußische Verfassung tritt wieder in Kraft.

1814 Eine Landwehr und der Landsturm wurden per Verordnung organisiert. Alle fähigen Männer zwischen 17 und 40 gehörten der Landwehr an. Der Landsturm wurde mit Pieken bewaffnet und übte sich sonntäglich stets im Exercieren und sonstigen Manöver.

Zu dem in Frankreich ausgebrochenen Kriege mussten die Manroder Gemeinde mittelbar außer der vielen Einquartierungen an Naturalien (Weizen, Roggen, (Branntwein, Erbsen, Salz, Rindfleisch, Heu und Stroh usw.) liefen, nämlich zur Verpflegung der Landwehr. Ferner mussten 103 Fr. 89 Cent zur Anschaffung einer Anzahl Kriegspferde von der Gemeinde bezahlt werden.
Die Gemeinde-Capelle wird in Reparatur gesetzt.
Der Ortsbeamte ist der Ackermann Hermann Rocus, Gemeinderäthe sind Friedrich Hartmann, Joann Wreden sen., Johann Wreden jun., Christian Stamm, Johann Rosen, Friederich Carl Stromberg und Bernhard Frewer.

1816 Am 18. Januar brannten die Wohnhäuser des Hermann Rochus, Heinrich Götten, Caspar Depmar und Anton Hartmann. Die Häuser des Hermann Rochus und Anton Hartmann wurden im gleichen Jahr wieder aufgebaut.

1818 Unter Regierung seiner königlichen Majestät des Königs von Preußen Fried. Wilhelm der 3. befindet sich die Gemeinde Manrode außerordentlich beglückt. Die jetzige Provinz, wozu Manrode gehört, heißt Paderborn, der Regierungsbezirk Minden, der Landräthliche Kreis heißt Warburg. Der jetzige Herr Landrath ist der Kreisrath von Hiddessen zu Warburg, der jetzige Herr Canton-Beamte ist der Wilhelm Brenken zu Oberklingenburg, der Ortsbeamte der Ackermann Rochus, der Ortseinnehmer der Ackermann Christian Stamm, die Gemeinderäthe Friedrich Hartmann, Joann Wreden sen., Johann Wreden jun., Christian Stamm, Johann Rosen, Friederich Carl Stromberg und Bernhard Frewer.

Alle Manroder Einwohner bekennen sich zur Römisch-Christlichen-Catholischen Religion.
Die Gemeinde besteht aus 57 Häusern. Der Hauptnahrungszweig ist der Ackerbau.

In diesem Jahr wurde um das Gemeinde-Land ein Graben gemacht, welcher 4 Fuß tief und 3 breit ist. Es wurde ein Kälberkamp angelegt, welcher ebenfalls mit einem Graben vorgesehen ist. Die Arbeit wurde von den Gemeindemitgliedern ganz ohne Entgelt entrichtet. Auf dem Kälberkamp wurden 36 Eichen und 60 Obstbäume aller Art gepflanzt.

Ein Gesetz über den Zoll sowie die Verbrauchssteuer ausländischer Waren wird eingeführt. Die hierüber vorkommenden Geschäfte werden dem eingesessenen Friedrich Hartmann übertragen.

1819 Originaltext:
Übrigens wird bemerkt, daß der Christian Finke, welcher bereits am 25. April gestorben, den 25ten d.M. wieder aus der Erde ausgegraben, und von 2 Aerzten von Warburg aufgeschnitten, indem ein Verdacht war, daß er in der Besaufung des Schankwirts Flickel sollte geschlagen seyen, welches den Tod verursacht hätte. Man fand aber, daß er einer Faulniß wegen gestorben sei.

Am 19.06.1819 wird die St. Johannes Nepomuk Schützenbruderschaft vor 1819 gegründet. Die Gründungsurkunde wurde an diesem Tage ausgestellt. Der Ausdruck „vor 1819“ deutet darauf hin, daß die Bruderschaft wahrscheinlich älter ist.

Am 27 Oktober abends 6 Uhr ist Anton Raschen ums Leben gekommen, indem ein Baum beim Absägen auf ihn gefallen ist.
1820 Ortsvorsteher Rochus dankt freiwillig ab, neuer Ortsvorsteher wird Bernhard Fräwer

1823 am 18. November hat die Gemeinde Manrode die ersten Steinfuhren für den Neubau der Bühner Kirche geleistet

1824 Am 30. April wurde die alte sehr gefährliche Kirche in Bühne abgebrochen.

Ende 1851
und Cholera in Manrode (siehe separater Artikel)
Anfang 1852

1856 Am 14. August tobte nachmittags gegen 5 Uhr ein fürchterliches Gewitter. So ein Gewitter hatten selbst die ältesten Einwohner noch nicht erlebt. Keine Fensterscheibe blieb heil, sogar die Dachziegeln wurden zerschmettert. Die gesamte Ernte wurde vernichtet.

1862 Am 26. April tobt erneut ein starkes Gewitter über Manrode. Auf dem Pfingstanger stürzen Wilhelm Frewer und Frau Kristian Pape zu Boden. Originaltext: Wilhelm Frewer hat durch Gottes Gnade sein Leben wieder erhalten. Die Ehefrau Kristian Pape ist todt geblieben.

1864 Am 21. April Großfeuer in Manrode. Die Wohnhäuser des
1 Johann Tebbe 2 Ignatz Gründer
3 Bernhard Gründer 4 Johan Finke
5 Anton Wrede 6 Ludwidgt Hecker
7 Ignatz Frewer 8 Martin Lippold
9 Friedrig Henning 10 August Derenthal
11 Johan Grüner 12 Wilhelm Frewer
13 Andreas Hilkenbach
brennen ab. Im ganzen mit Nebenhäusern wurden 16 Häuser ganz vom Feuer vertilgt. Unglücksfälle fielen dabei aber nicht vor.

1879 Am 24. Mai tobt wieder ein schweres Gewitter über Manrode. Josef Menne aus Coerbecke und seine zwei Pferde wurden auf dem Haarbrücker Weg auf dem Remmert vom Blitz erschlagen.

1880 Der Ortsvorsteher Wrede ist gestorben. Neuer Ortsvorsteher wird Friedrig Stamm. Dieser war bis zum 28. Februar 1898 Vorsteher. Leider hat er keine Eintragungen in die Dorfchronik vorgenommen.

1885 Die Gemeinde erhält den Wald Hoher Berg. Der Lammert wird Ackerland.

1897 Die neue Schule wird gebaut.
Am 28. Mai wird der Vikar Anton Gockel als 1. selbständiger Geistlicher eingestellt. Er bezieht das Haus Nr. 8.

1898 Im Juli bezieht Lehrer Joseph Leifeld die Schule
Vikar Gockel beantragt Anfang des Jahres den Bau der Vikarie, wegen des Bauplatzes entstand Uneinigkeit. Der Rohbau der Vikarie wurde aber in diesem Jahr fertiggestellt.

1899 Am 21. Dezember verstarb Vikar Gockel, nachdem er nur 3 Monate in der neuen Wohnung wohnte.



Cholera in Manrode

Cholera in Manrode
Dieser Text wurde in die Dorfchronik um 1900 aufgenommen.
Im Winter 1851 / 1852 wütete in Manrode die Cholera. Nach den übereinstimmenden Aussagen alter Ortseinwohner und den bestimmten Angaben des behandelnden Arztes Dr. Katzenstein in Borgentreich, später in Cassel, hatte eine gewisse Pallast hier Kleidungsstücke aus einer verseuchten Gegend im Hessischen hinter Cassel geschenkt erhalten. Hierdurch wurde der schreckliche Krankheits-Bacillus nach Manrode verschleppt. Außer der genannten Pallast fielen der verherenden Krankheit 20 – 25 Personen, darunter auch einige Kinder, zum Opfer. Der junge Bühner Kaplan, Herr Hartmann, kam häufig abends nach hier und verweilte nachts in der alten Kapelle, damit den erkrankten sofort der geistliche Beistand geleistet werden konnte. Die Ankunft des eifrigen Herren wurde durch das Glöcklein des Kirchenhauses bekannt gegeben. Die Leichen wurden auf dem Pfarr-Kirchhof in Bühne beerdigt.

Auf Nachbarorte griff die Krankheit nicht über. So bereichtet Dr. Katzenstein im Jahre 1888 dem Ackerwirt Franz Justus und Lehrer Leifeld von hier auf deren Anregung mit dem Hinzufügen, dass genannter Winter die schwerste Zeit während seiner langjährigen Praxis darstellte und er besonders tief ergriffen worden sei, als die Seuche auch die im besten Mannesalter stehenden Herren Ortsvorsteher Wilhelm Stamm und dessen Nachbar Ackerwirt Justus hiervon betroffen waren.

1900 - 1999

1900 Am 28 Februar brennt das Haus des Wilhelm Frewer Nr. 45 und Haus Wilhelm Stromberg Nr. 4 nachts 11 Uhr vollständig nieder. Am 29. April kommt Vikar Greve von Paderborn Am 4. Juli brannte das Haus Clemens Löhr Nr. 2 morgens 4 Uhr nieder. Die Wohnungen wurden sofort wieder neu gebaut. Der Kirchbau wird beschlossen.

1901 Das Haus des Wilhelm Stromberg brennt am 28.02.1901 ab und wird später neu aufgebaut.

1902 Am 15. Juni wird der Kirchbau vergeben, am 15. August wird der Grundstein von Trendelburg geholt und am 24. August gelegt. Die Steine zum Kirchenbau werden aus dem Steinbruch gebrochen.
Heinrich Fricke baut ein Haus Nr. 78. Das Holz ist von der alten Schule, welches Fricke vom Abbruch gekauft hat.

1903 Im Juli brannte das Haus Nr. 58 des Joseph Baseke
Anfang März wurde die alte Kapelle abgebrochen, der Gottesdienst wurde im Saale des Pastors gehalten, am 27. September wird die neue Kirche eingeweiht

1904 Anfang des Jahres sterben 7 ältere Personen, 4 Kinder und
3 junge Frauen Josefine Hengst geb. Frewer im Haus Nr. 27
Marie Hengst geb. Hengst im Haus Nr. 26
Dina Niggemann geb. Riepe Haus Nr. 22
Am 19. März wird der neue Kirchhof eingeweiht.
Am 20 April wird Vikar Greve nach Hagenwinkel bei Geseke versetzt, sein Nachfolger war Vikar Hermann Spindeler, gebürtig aus Dalhausen
Am 23. April wurde auf dem neuen Friedhof die erste Beerdigung (das Kind der Eheleute Johann Hengst Josephine Hengst geb. Frewer welche im Januar gestorben war / Haus Nr. 27) vorgenommen

1905 Die Häuser des Gastwirts Johann Dürdoth Nr. 34 Wilhelm Ladleif Nr. 35 August Wiegard Nr. 48 brennen nieder und werden im gleichen Jahr wieder aufgebaut.

1906 Vikar Spindeler wird nach Würgassen versetzt, sein Nachfolger wurde Seminarpriester Hermann Müller aus Bleiwäsche

1907 Am 9. und 10. September großes Kaisermanöver, soviel Militär und Fährleute waren einige Tage hier wie nie zuvor. Das Manöver begann westlich der Weser im Kreis Höxter und endete auf der Höhe des Desenbergs bei Warburg. Dörfer und Städte wurden zu diesem Zweck festlich herausgeputzt.
Am 9. September erreichte der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. mit der Bahn um halb sieben Borgholz. Seine Unterkunft hatte er in Auenhausen. Entlang der Bahnstrecke Scherfede – Holzminden sowie in Ossendorf, Bühne und Manrode befanden sich Lager für Pferdefutter. Die Versorgung mit Brot für die Truppen stellten zwei große Feldbäckereien in Beverungen und Liebenau sicher. An Flurschäden sind 26.000 Goldmark gezahlt worden.
Am 31. Oktober brennt das Haus des Wilhelm Scherf ab.

1908 Die Kirche bekommt eine neue Orgel für 4000 Mark.

1911 Im Oktober brannte das Haus Nr. 63 des Johann Tebben ab. Im November Haus Nr. 62, 68 Korte und 67 Hoppe.

1916 Am 23. Januar 1916 wurde Vikar Müller nach Rösebeck als Pfarrer abgestellt. Sein Nachfolger wurde Vikar Rengel

1917 Am 03. Juli waren im Auftrage die zwei kleinsten unserer drei Glocken dem Kirchturm durch den Amtsmeister Soethe aus Borgentreich entnommen worden, um diese der Heeresverwaltung zur Verfügung zu stellen.

1919 Anfang des Jahres gab es mehrere Wahlen. Das Dreiklassenwahlrecht (Wähler übten Stimmrecht nach steuerlicher Leistung aus) wurde abgelöst. Ab jetzt gilt gleiches Wahlrecht. Daher kommt es zu Unstimmigkeiten im Dorf.
Die Zwangsrationierung der Lebensmittel blieb noch. Im Frühjahr kommen viele Lebensmittelsuchende aus dem Industriegebiet. Wegen Übergriffe wurden viele Bürgerwehren gegründet, welche vom Staate Gewehre bekamen. Auch Manrode bekommt Gewehre zugewiesen.
Am 6. August wurden die Eheleute Wilhelm und Katharina Klenke in ihrer Wohnung Haus Nr. 9 durch Schüsse ermordet aufgefunden. Zwei Kinder im Alter von 4 und 9 Jahren lagen unversehrt bei den Ermordeten in deren Betten. Diese haben außer den 3 noch nicht schulpflichtigen Kindern hier im Dorfe keine Angehörigen. Einige Kleidungsstücke hatten die Mörder mitgenommen, dann aber eine Viertelstunde vom Dorfe in einem Roggenfeld liegengelassen. Eine größere Geldsumme fand man in dem Schlafzimmer der Ermordeten noch vor. Der Grund, der zu dieser ruchlosen Tat geführt hat, ist nicht bekannt. Auch hat man vom Mörder noch keine Spur.
Vom Lehrer wird eine Kriegsheimkehrfeier veranstaltet.
Im Oktober war die Neuwahl des Gemeindevorstandes, die Wahl fiel auf dem Ackerwirt Johann Wrede Nr. 18.

1920 Im März gegen ½ 10 vormittags brannten die Wohnhäuser des Ackermanns Ferdinand Korte und des Schneidermeisters Johannes Happe. Die Ursache war ein schadhafter Schornstein im Haus des geschädigten Korte.
Am 11. Juli war Opfertag für die vertriebenen Auslanddeutschen. Helene Johänning und Marie Wrede sammelten Spenden in Höhe von 220 Mark.

1921 Wegen der ständig bedeutenden Kinderzahl in Manrode drängte die Regierung auf die Anstellung einer zweiten Lehrkraft. Am 09. April wurde Fräulein Wagner, eine alte Person, von der Regierung geschickt. Sie wurde als erste Inhaberin der zweiten Lehrerstelle eingeführt und verpflichtet.
Am 01. Mai besuchen 101 Kinder die Schule in Manrode. Im Herbst fand eine ärztliche Untersuchung sämtlicher Schulkinder durch den Kreisarzt aus Warburg statt. Zwei Tage später die Feststellung des Körpergewichts.
Im Herbst bekommt Manrode von Brilon aus zwei neue Glocken, so daß wieder feierlich geläutet werden kann. Der zu Besuch weilende Vikar Greve freute sich besonders über das wieder vollständige Glockengeläut.
Auf Anraten des Landrates Dr. Schoenkaes beschloß man in der Gemeindesitzung unseren Ort mit elektrischer Lichtanlage zu versorgen. Der Gedanke fand bei allen Ortsangesessenen, besonders aber beim zarten Geschlecht, großen Anklang.
Am 31. Dezember waren 40 Jahre verflossen, die Herr Leifeld als Lehrer, Küster und Organist in unserem Ort weilte. Dieser Tag wurde groß gefeiert.

1922 Vom 15. bis 22 Januar war hier und in Bühne die Volksmission durch Franziskaner Patres.
Im Februar brannte erstmals elektrisches Licht.
Die Geldentwertung wird durchgeführt. 1 Billion Papiermark ist eine Mark.


Früher kaufte man für                                                          heute erhält man dafür

1000 M  20 Anzüge                                                                 1 Weste

500 M    Einrichtung einer                                                     1 Paar wollende

               Arbeiterwohnung                                                     Frauenstrümpfe

400 M   1 Milchkuh                                                                 2 Pfund Butter

50 M     1 seidenes Damenkleid                                         1 Taschentuch

3 M       1 Zentner Briketts                                                     1 ½ Schachteln Zündhölzer

1 M       1 leckeres Mittagessen                                           1 Nagel, der vielleicht nicht einmal

                                                                                                     kräftig genug ist, einen Schinken

                                                                                                    daran aufzuhängen.

In diesem Jahr wird eine neue Fahne für die Schützenbruderschaft von den Franziskanerinnen in Salzkotten hergestellt.

1923 Ruhrspende (für Arbeiter im besetzten Ruhrgebiet) Über Manroder Spende steht ein Artikel in der Zeitung. Im Mai wird die Kirche durch den hochwürdigsten Herrn Bischof aus Paderborn eingeweiht. Im Herbst wird bei einem Bildhauer in Münster eine Krieger-Gedenktafel bestellt Diese ist auch Eichenholz künstlerisch gefertigt und hat im Turm der Kirch gegenüber Der Eingangstür einen geeigneten Platz erhalten.

1924 Nach fast 3 ½ jähriger Amtszeit wird Lehrerin Fräulein Wagner in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin ist Fräulein Bernhardine Kappelhoff aus Paderborn. Am 25. Juli war der 14 Jahre alte Sohn August des Ackerwirtes Johannes Hartmann in der gemeindelosen Kuhle mit Aufladen beschäftigt. Die etwas überstehende Wand hatte sich durch den vielen Regen gelockert, stürzte herab und begrub das Kind unter sich, tot wurde es hervorgezogen. Im Herbst wurden für den Bezirk des Kreises Warburg die Fortbildungsschulen allgemein errichtet. Bei uns war Beginn des Unterrichts der 10 Dezember, die Zahl der Wochenstunden beträgt 6, 5 davon entfallen auf den Lehrer, 1 übernahm der hiesige Maurermeister Clemens Otto. Die Schülerzahl beträgt bei Eröffnung der Schule 25, davon 24 Pflichtschüler, 1 über 18 Jahre alter Schüler schloss sich freiwillig an.

1925 Zu Anfang des Jahres kommt das Altersgrenzengesetz bei Beamten auch in Manrode zum Zuge. Unser langjähriger Lehrer Leifeld geht Ende März in den wohlverdienten Ruhestand. Seinen Lebensabend verbringt er in Manrode. Lehrer Vohs aus Bühne übernimmt die Lehrerstelle von Lehrer Leifeld.

1928 Die Spiegelschen Waldungen wurden verkauft, davon kaufte Manrode den Lichtenhagen? Und Ranzenburg. Es wurde an die rote Erde Münster und Gemeindeeingesessenen Verkauft.

1929 Am 1. Mai brannte das Haus des Landwirts August Ott vollständig nieder. In diesem Jahr gab es die erste Verbindung mit dem Postbus nach Warburg.

1930 Am 21.12.1930 wird der Trommler- und Pfeiffer-Korbs gegründet.

1931 Am 22.02. wird die Freiwillige Feuerwehr Manrode ins Leben gerufen. 1. Brandmeister ist Ferdinand Löhr , das 1. Einsatzfahrzeug ist eine von Hand gezogene Wasserspritze. Vikar Ringleb geht nach Bergen, neuer Vikar ist Aloysius Sturmius Schulte aus Borgholz.

1932 Am 1. April kommt Lehrer Moritz von Drefeld nach Manrode. Lehrer Vohs geht nach Dössel.

1933 Das Haus der Witwe Mantel brennt ab. Das Haus der Witwe Blömeke brennt durch Blitzschlag vollständig nieder. Das neue Spritzenhaus wird gebaut.

1938 Schwelbrand beim Landwirt Ferdinand Löhr Am 19. März 1938 wird der Lehrer i.R. Josef Leifeld zu Grabe getragen.

1940 An der Südseite der Kirche wird die Sakristei erweitert. Bei den Ausschachtungsarbeiten stößt man auf Mauern oder Fundamenten von beträchtlichen Ausmaßen und Dicke. Es handelt sich um die 1,20 m breite Grundmauer der alten Pfarrkirche. Es werden auch Skelettreste und Schädel in großer Anzahl gefunden. Daher wird vermutet, dass neben der alten Kirche ein Gottesacker war.

1941 Pfarrvikar Dr. Haggeney bestellt im Januar eine größere Waldkrippe für die Manroder Kirche bei dem Künstler Mauroner. Diese wurde – bis auf einige Figuren – im Dezember geliefert.

1942 Ende März schickte Mauroner die noch fehlenden Krippenfiguren. Somit war die Krippe vollständig. Mauroner starb am 19. April dieses Jahres, er war schwer herzkrank.

1949 Am 16.01.1949 wurde der Kirchenchor St. Cäcilia Manrode gegründet. 62 Männer und Frauen folgten der Einladung und gründeten den Chor. Chorleiter wurde der Lehrer Rudolf Klepper, Präses wurde Vikar Woytas. Am 25. September dieses Jahres wurde das Gründungsfest in der Halle gefeiert.

1951 Am 01.08.1951 brennt das Haus des Sattlermeisters H. Scherf, Trendelburger Str. durch Blitzschlag ab. Die Manroder Feuerwehr erhält ihre erste eigene Motorspritze.

1953 Am 08.02.1953 wird der Frauen- und Mütterverein Manrode durch Vikar Franz Woytas gegründet.

1955 Am 06.03.1955 wurde die Landjugend Ortsgruppe Manrode gegründet. Alle Jungmänner und Jungfrauen über 18 Jahre waren eingeladen worden.

1956 In Scherf`s Steinbruch im Ranzenberg wird in 6 - 7 m Tiefe ein menschliches Skelett gefunden.

1957 Das Ehrenmal wird bei der Kirche gebaut.

1958 Die Feuerwehr erhält einen geschlossenen Gerätewagen. Brand einer Strohdimme des Landwirts Wilhelm Fricke

1965 Das neue Schulgebäude wird gebaut.

1966 Am 16.07.1966 wird der Sportclub Manrode 1966 e.V. gegründet.
Brand des Stalldaches des Heinrich Müller.

1969 Das Wohnhaus und die Stallungen des Heinz Frewer brennen in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober ab.

1972 Ein Großteil der Gemeindehalle wird abgerissen und die neue Berglandhalle nebst Feuerwehgeräteraum wird gebaut. Da im Sommer das Bezirksfeuerwehrfest in Manrode stattfinden sollte arbeitetet viele Helfer etliche Stunden mit Hochdruck am Bau. In Borgentreich glaubte keiner daran, dass die Halle rechtzeitig zum Fest fertig würde. Allen Unkenrufen zum Trotz war die Halle aber pünktlich zum Fest im Juli fertig.

1973 Die Friedhofskapelle wird gebaut.

1975 Die Gemeinde Manrode verliert durch die kommunale Gebietsreform I Ihre Selbständigkeit und ist seitdem ein Ortsteil der Stadt Borgentreich.
Die Feuerwehr erhält am 30. Januar das erste eigene Feuerwehrauto, einen umgerüsteten Ford Transit.

1978 Wohnhausbrand des Franz Göllner durch Blitzeinschlag
Schulstreik Manrode – Bühne Der Rat der Stadt Borgentreich beschließt, dass die Kinder aus Manrode, Muddenhagen und Bühne, die Grundschule in Manrode besuchen. Nachdem sich Bühner Eltern weigerten, ihre Kinder nach Manrode zur Schule zu schicken, wurde die Manroder Schule geschlossen. Daraufhin gingen die Manroder Kinder nicht nach Bühne zur Schule, sondern nach Borgentreich.

1979 Stallbrand des Bernhard Wrede

1981 Die Schutzhütte wurde in Eigenleistung der Manroder auf städtischem Grundstück gebaut.

1983 03.10.1983 wird das Sportlerheim eingeweiht.

1987 Am 26.09.1987 wird der Kindergarten Manrode im ehemaligen Schulgebäude eingeweiht.

1988 Zimmerbrand bei Fam. Wilhelm Otto.
Am 05.12.1988 wird die Freiwillige Feuerwehr mit einer neuen Spritze TS 8/8 ausgerüstet.

1989 Am 17.03.1989 brennen die Stallungen des Aloys Scherf

1991 Trotz Irak-Krieges sollte die Karnevalsveranstaltung der Landjugend stattfinden. Diese Tatsache veranlasste einen Trittbrettfahrer, eine Bombendrohung bei der Polizei in Warburg kundzugeben. Die Halle wird von der Kripo durchsucht. Da, wie erwartet, keine Bombe gefunden wurde, wurde das Fest durchgeführt, jedoch unter strengen Sicherheitsmaßnahmen.

1992 feierliche Einweihung einer eigenen Standarte der Freiwilligen Feuerwehr

1995 Dachstuhlbrand bei Familie Gustmann

1996 Am 05.05.1996 wird der langjährige Präses Pastor Manfred Lieke in den Ruhestand verabschiedet.
Am 21.09. erfolgt der 1. Spatenstich des neuen Pfarrheims „Jacob-Hürter-Haus“ Der Sportplatz wird erneuert.

1997 In diesem Jahr wurde die Schutzhütte von der Schützenbruderschaft gekauft. Am 05. Oktober wird das neue Pfarrheim eingeweiht. Der Löschgruppe Manrode wird ein neues TSF auf Mercedes-Benz Sprinter übergeben.

1999 Am 18. und 1909.1999 wird das 50-jährige Bestehen des Kirchenchores St. Cäcilia Manrode in der Berglandhalle gefeiert.

2000 - heute

2001 Am 13. Mai brennen die Stallungen des Jürgen Stellpflug nieder. Vom Wohnhaus brennt ein Viertel des Dachstuhles ab.

2003 Am 08.02.2003 feiert der Frauen- und Mütterverein Manrode sein 50-jähriges Bestehen.
Am 21.09.2003 feiert Manrode das 100jährige Bestehen der St.-Johannes-Nepomuk-Kirche zu Manrode

2005 Zimmerbrand in der Gastwirtschaft Dürdoth

2006 Die Manroder feiern vom 17.06. bis 19.06. bei strahlendem Sonnenschein ihr Schützenfest. Am Montag war – wie üblich – Frauenkaffee. Kurz vorher zogen einige dunkle Regenwolken auf. Die Frauen wurden vom Königspaar mit Hofstaat und Spielmannszug abgeholt. Auf dem Weg zur Halle setzte plötzlich ein Platzregen mit heftigen Sturm ein. Die Männer des Hofstaats haben versucht, dass wenigstens die Frisuren ihrer Frauen trocken blieben. Fast alle Schirme waren nachher kaputt. Der Sturm war so heftig, dass einige Fahnenmasten umknickten. Endlich in der Halle angekommen wurden die nassen Frauen gröhlend von den dortigen Frauen empfangen. Alle waren bis auf die Haut durchnässt, teilweise sahen sie aus, als wären sie gerade geduscht worden. Die meisten Frauen mussten sich etwas Trockenes anziehen. Danach wurde bis spät abends gefeiert.

2007 Pastor Lütkefend lässt die 1956 gefundenen Skelettteile untersuchen. Es handelt sich hierbei um einen Mann, der dort vor ca. 2.500 Jahren den Tod fand. Am 04. Mai ist um 19.00 Uhr eine Maiandacht am Ehrenmal. Es wird das 50-jährige Bestehen des Ehrenmals gefeiert. Anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrheim. Vom 16. – 18. Juni wird das Stadtfeuerwehrfest in Manrode anlässlich des 75-jährigen Bestehens ausgetragen.

2008 Am 04. Februar nimmt Manrode erstmals mit einem Motivwagen am Rosenmontagsumzug in Bühne teil.
Da in diesem Jahr in Manrode das Stadtfest ausgerichtet werden soll, mussten die veralteten Toilettenanlagen erneuert und zusätzlich eine behindertengerechte Toilette gebaut werden. Da die Halle Anfang Mai vermietet war und auch in diesem Monat das traditionelle Königsschießen anstand, musste erneut mit Hochdruck gearbeitet werden. Am 06. und 07. September findet das Stadtfest in Manrode statt. Für den relativ kleinen Ort Manrode war es eine hohe Herausforderung, dieses große Fest zu organisieren. Durch die tatkräftige Unterstützung fast aller Manroder Einwohner, wurde das Stadtfest ein voller Erfolg.

2009 Am 21. Mai veranstaltet der Sportverein wie in jedem Jahr am Himmelfahrtstag das Dorfpokalturnier auf dem Sportplatz. Dort wird auch wie gewohnt die Heilige Messe gefeiert. Im Anschluss an diese weiht Pfarrer Lütkefend den neuen Radweg (der von den Manrodern schon 1978 gewünscht wurde) vom Ort zum Sportplatz. Am 13. Juni wird der von Dieter Poppke gestiftete und in Eigenleistung aufgestellte Gedenkstein an der Berglandhalle von Pfarrer Lütkefend feierlich eingeweiht. Ferner werden die ersten Exemplare vom neu erschienenen Buch zur 1.000-jährigen Geschichte von Manrode verkauft.

1000 Jahrfeier Manrode

1.000 Jahre Manrode
Festwochenende 28. – 30. August 2009

 
Am 24.03.2005 wurde ein Festausschuss gegründet, um die 1.000-Jahrfeier im Jahre 2009 vorzubereiten.
Dieser befasste sich mit den Planungen für das Festwochenende und traf sich in regelmäßigen Abständen.
Es wurden mehrere Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Im August feierte der ganze Ort bei optimalen Wetter „1.000 Jahre Manrode“. Die Schirmherrschaft für dieses Fest übernahm Landrat Hubertus Backhaus.
Am Mittwoch wurde die obere Trendelburger Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt und die einzelnen Gruppen begannen mit den Aufbauarbeiten. Das ganze Dorf wurde mit Sonnenblumen geschmückt. Hierfür wurden bereits im Frühjahr Sonnenblumensamen an alle Haushalte verteilt.
Am 28. August begannen die Feierlichkeiten um 18.00 Uhr mit einem Festhochamt in der Kirche, zelebriert von Weihbischof Manfred Grothe. Anschließend wurde in der Halle gefeiert.
Am Samstag und Sonntag herrschte großes Markttreiben mit insgesamt über 30 Ständen in alten Gewändern.
Ca. 3000 Besucher kamen von nah und fern. Ereignisse der letzten 10 Jahrhunderte wurden von einzelnen Gruppen ausgearbeitet und in den jeweiligen Ständen dargestellt. Dort wurde u. a. über unseren Schutzpatron Johannes Nepomuk, Martin Luther, aber auch über die hier üblichen Hexenverbrennungen und über das Klosterleben berichtet. Ferner konnte man den Marktfrauen bei ihrer Arbeit zusehen, die sich ebenfalls um die verwundeten Soldaten im 30-jährigen Krieg kümmerten.
Die Schusterwerkstatt von Manrode wurde detailgetreu dargestellt. Auch konnte man dem Schreiner und dem Schmied bei Ihren Arbeiten zusehen. Alte Landmaschinen wurden vorgeführt und die Hausfrauenarbeit wie vor 100 Jahren wurden vorgestellt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. So drehte sich an beiden Tagen ein Spanferkel über dem Feuer, über dem Lagerfeuer brodelte im Schwenktopf die Kartoffelsuppe und aus dem Brotbackofen kam ofenfrisches Brot. Aber auch Räuberkartoffeln, Mettwürste, geräucherte Forellen, Reibeplätzchen, Crepes, Waffeln, Liköre, Marmelade und Kochkäse sowie Honig und Met fanden reichlich Absatz. Alles wurde natürlich selbst hergestellt.
Auf der Veranstaltungsbühne sorgten der Spielsmannszug Manrode und die Blaskapelle Haarbrück für Unterhaltung. Eine Line-Dance-Vorführung wurde ebenfalls dargeboten. Ein Zauberer und ein „Theater für Kinder“ unterhielten die jüngsten Gäste. Großen Anklang fand auch die Brautmodenschau, bei der Brautkleider von 1909 bis 2009 vorgeführt wurden. Die meisten Brautkleider wurden bei „Manroder Hochzeiten“ getragen. In einem Sketch erzählten zwei Frauen vom Lande in einem Wartezimmer von ihren Wehwehchen und tratschten dabei auch über den Bürgermeister und Ortsvorsteher. In einem anderen Sketch wurde den Gästen verdeutlicht, wie Manrode zu seinem Namen kam. Eine Familie war auf der Suche nach einem Heim. Da allen die Umgebung um den Hohen Berg und Deiselberg gefiel, gab die Frau ihrem Mann ein Beil und rief: „Mann rode!“
Obwohl alle Mitwirkenden am Sonntagabend total erschöpft waren, traf man sich abends noch zum Ausklang in der Halle. Trotz der ganzen Vorbereitungen und Feierlichkeiten kamen Montagmorgen alle und räumten auf. Kurz nach Mittag war alles wieder sauber.
Dieses großes Fest haben die Manroder mit Bravour gemeistert. Letztendlich waren alle total begeistert und auch von außerhalb bekam man nur gute Kritiken. Allen Mitwirkenden und Besuchern wird dieses Fest in guter Erinnerung bleiben.

 

Extreme Wetterverhältnisse

 

Extreme Wetterverhältnisse in Manrode


1808 totale Missernte, ¼ der Sommerfrüchte gut, ¾ verdorben

1818 durch Hagelschlag 1/3 der Ernte gut, 2/3 verdorben im Herbst haben sich Mäuse in die Winterfelder gezogen und richten einen unersetzlichen Schaden an.

1821 aufgrund feuchter Witterung gehört die Ernte dieses Jahres zu den schlechtesten

1823 starker Frost, -31 Grad

1906 viele Mäuse schädigen Winterfrucht

1911 sehr trockenes Jahr, Winterernte ist gering, Sommerfrucht schlecht. Wegen Futter- und Streumangel musste Laub aus dem Hohen Berg verkauft werden.

 

Die Chronik ist fertiggestellt !!!

Chronik Manrode

und als Teil des Festbuches kann sie bei:

Petra Stellpflug Tel.: 05643 1645,
Maria Pieper Tel.: 0 56 43 / 17 22

Das Festbuch kostet in Schwarz/Weiß 19,50 €
und in bunt 27,50 €


Informationen zur Chronik & Geschichte werden weiterhin gesammelt !!!!
Wenden Sie sich weiterhin an Petra Stellpflug.